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Unsere Nachbarn

Wir haben es uns jetzt richtig gemütlich gemacht. Natürlich gibt es noch ein paar Dinge, die wir anschaffen müssen, ein paar Gardinen, die noch aufzuhängen sind. Aber im Großen und Ganzen sind wir fertig eingerichtet. Um das zu feiern, und gleichzeitig unsere Nachbarn kennen zu lernen, haben wir einen kleine Feier veranstalten. Ich habe ein paar Canapé geschmiert, mir ein Haute Couture übergeworfen und die Sektgläser zu Türmchen gestapelt. Mein Mann hat kleine Kärtchen gebastelt, die er in die Briefkästen unserer Nachbarn warf, sich einen Smoking angezogen und die Lackschuhe poliert.


Mit einer Platte von Tschaikowski haben wir die ersten Gäste erwartet. Die zehn Minuten nach festgesetzter Zeit erschienen. War das eine Trainingshose, was unser Nachbar von rechts trug? Mein Mann war sich nicht sicher, es schien doch etwas besseres Plastik zu sein, das dem Nachbarn von den Beinen hing. Seine Frau war korpulent und hatte eine Jeans mit bunten T-Shirt darüber an.


Der erste Schock verflog schnell, denn wir konnten uns angeregt über die Gegen um Neuhausen unterhalten. Sie vertilgten alle Canapé und verabschiedeten sich leicht betrunken wieder. Andere Gäste kamen nicht.

28.2.11 14:28


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Die ersten Wochen im neuen Haus

Die ersten Wochen haben wir jetzt aus den Kartons gelebt, mein Mann hatte nicht wirklich die Zeit gehabt, alles ordentlich einzurichten, und allein wollte ich nicht über die Einrichtung entscheiden, außerdem müssen auch noch ein paar Wände tapeziert werden. An dem Haus sind nun auch noch ein paar Reparaturen zu machen, die wir vorher nicht gesehen haben. Damit werden wir etwas das Budget übersteigen, was wir für diesen Umzug eingeplant hatten. Hoffentlich entwickeln sich die Kosten nicht all zu arg, sonst müssen wir den Urlaub im Sommer ausfallen lassen.


Den werden wir dann im Garten verbringen müssen. Ich freue mich schon auf das Frühjahr, wenn ich in den Garten hinter das Haus kann, hoffentlich ist bis dahin schon ein Kind unterwegs. Mein Mann und ich sind fleißig dabei, leider ist er etwas gestresst von der Arbeit.


Vor ein paar Tagen war ich noch einmal in Berlin, um die restlichen Kleinigkeiten zu holen. Ich bin so froh, nicht mehr in diesem Moloch leben zu müssen. Innerhalb so kurzer Zeit habe ich mich an die dörfliche Ruhe gewöhnt, sodass mich der Lärm und Verkehr in der Hauptstadt stark strapazierte.

16.2.11 14:15


Der Umzug in die Idylle

So liebe Freund, wir sind jetzt angekommen in dem kleinen Vorort Neuhausen. Das liegt in der Nähe von Cottbus. Vor der Haustür fließt die Spree, die nur ein paar Meter weiter in einer Talsperre zu einem See aufgefangen wird. Eine Idylle diese Gegend.


Auch das Haus ist wunderbar. Wir müssen es uns nur noch gemütlich machen. Da muss noch einiges gekaufte werden. Mein Mann und ich kommen aus Berlin, haben dort eine Wohnung gehabt. In dem Haus ist nun irre mehr Platz, den wir mit einem IKEA-Besuch und das Sichten von Kleinanzeigen Cottbus und anderen Internet-Portalen füllen werden. Wir haben vor eine kleine Familie zu gründen, deshalb der Umzug ins Grüne. Da mein Mann in Cottbus an der TU arbeitet, ist es für ihn auch nicht mehr Fahrtweg.


Der Umzug war ziemlich nervig. Vor allem die Möbelpacker, die mir ganz schön auf die Brust geschaut haben. Eigentlich wollte ich mit anpacken, bin ja nicht aus Zucker, aber die Typen gingen mir so auf den Nerv, dass ich mich dann verzogen habe, ihnen Kaffee zu machen. In der Küche war ich wenigsten ihren Blicken nicht ausgesetzt.

2.2.11 14:07





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